Im Gespräch mit: Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin und Publizistin)
Dolmetschung: Mascha Dabić (Übersetzerin, Schriftstellerin)
Für Paul Mason ist Faschismus nicht zuletzt ein Gedankengebäude. In dessen Zentrum steht eine ethnisch definierte Mehrheit, die sich als Opfer emanzipatorischer Bestrebungen sieht und alles ablehnt, was sie in ihrem Widerstand dagegen einschränken könnte: liberale Demokratie, Medien, Wissenschaft.
Blickt man durch diese Linse auf den Hindunationalismus eines Narendra Modi, auf den queerfeindlichen Kurs bestimmter osteuropäischer Regierungen oder die Lügen eines Donald Trump, sind Übereinstimmungen unverkennbar. Wie der Faschismus der Zwischenkriegszeit gedeihen diese Phänomene in einer Phase tiefgreifender Umbrüche.
Doch wie kann man sie aufhalten? Laut Mason müssen Liberale und Linke gemeinsam eine positive Gegenvision entwickeln und mit ökonomischen Reformen das Leben aller Menschen verbessern.
Paul Mason ist Autor, Aktivist und vielfach ausgezeichneter Fernsehjournalist. Er arbeitete lange für die BBC und Channel 4 News und schreibt regelmäßig für den Guardian. Sein Buch »Postkapitalismus« war weltweit ein Bestseller; »Klare, lichte Zukunft« wurde 2020 mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet.

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