Einleitung:
Ilse Korotin (Zum Projekt; Leiterin der Dokumentationsstelle
Frauenforschung am IWK)
Edith Stumpf-Fischer (Einleitung mit Blick auf Bibliothekarinnen in
wissenschaftlichen Bibliotheken; ehem. Leiterin der Abteilung für
wissenschaftliches Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationswesen
im BM für Wissenschaft und Forschung)
Beiträge von
Christine Kanzler (Biografie- und Exilforscherin): »Weibliche
Bibliothekarstätigkeit um 1900. Eine Spurensuche im Adressbuch der
Bibliotheken der Österreichisch-Ungarischen Monarchie«
Gisela Kolar (Historikerin und AHS-Lehrerin): »Bibliothekarinnen in den
Wiener Arbeiterbüchereien nach 1936«
Bibliotheksgeschichte stellte sich lange Zeit als eine Geschichte von Männern – meist Leitern großer Bibliotheken – dar. Dem Anteil der Frauen an der Entwicklung des Bibliothekswesens wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen, Frauen in Bibliotheken für wenig qualifizierte Tätigkeiten aufzunehmen. In den 1920er Jahren gab es die ersten Frauen auf akademischen Posten. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Dokumentations- und Forschungsprojekts zur (historischen) Entwicklung des Bibliothekarinnenberufs zeigen ein breitgefächertes Spektrum an Bibliotheken und bibliotheksrelevanten Einsatzbereichen, in denen Frauen ihre berufliche Tätigkeit – aber auch ihr pädagogisches sowie bildungs- und gesellschaftspolitisches Engagement – entfalteten und bis in die Gegenwart wesentlich zu deren Entwicklung beitrugen.

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Wo findet diese Veranstaltung statt? Hauptbücherei am Gürtel

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