Podiumsgespräch mit Elena Messner, Peter Pirker, Christian Ortner (Direktor des HGM; angefragt) und Beiträger*innen des Sammelbandes
Moderation: Stefan Weiss (Der Standard)

Seit geraumer Zeit hat sich um das Wiener Heeresgeschichtliche Museum eine öffentliche Debatte über dessen notwendige Reformierung entsponnen. Der Bau wurde 1869 als k. k. Hofwaffenmuseum eröffnet und schließt sowohl architektonisch als auch thematisch bis heute bruchlos an das Erbe der Monarchie an.

Doch wozu braucht es im 21. Jahrhundert ein militärgeschichtliches Museum, was kann und muss es leisten? Zur Zukunft und den angekündigten Neuerungen des HGM stellen in diesem Sammelband Kuratorinnen, Historikerinnen, Kulturwissenschaftlerinnen und Journalistinnen Thesen, Ideen und Visionen auf und gehen dabei der zentralen Frage nach, wie Krieg als Thema im Museum behandelt werden soll.

Elena Messner ist als Lehrende und Kulturwissenschaftlerin tätig, schreibt Prosa, Essays und Theatertexte. In der Edition Atelier erschienen die Anthologie »Warum feiern. Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht« sowie ihre Romane »Das lange Echo« und »In die Transitzone«.

Peter Pirker ist Historiker am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, Lektor am Institut für Geschichte der Universität Klagenfurt, Forschungen zur NS-Herrschaft, dem Zweiten Weltkrieg und der Erinnerungslandschaft Wiens. Zuletzt erschienen: »Schnappschüsse der Befreiung. Fotografien amerikanischer Soldaten im Frühjahr 1945«.

Der Vorverkaufszeitraum für diese Veranstaltung ist beendet.

Veranstaltungsort: Hauptbücherei am Gürtel

14. Oktober 2021
Beginn: 19:00
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