Der Vortrag beschäftigt sich mit der Entstehung eines eigenständigen, selbstbewussten jüdisch-religiösen Vereinslebens ab 1848. Diese tief traditionellen Lebenswelten erstreckten sich von kleinen Betstuben bis zum Leopoldstädter Tempel, von einer durch Migration geprägten Bethauskultur bis zu monumentalen Sakralbauten. Während der Pogrome des März und November 1938 kam es zur vollständigen Auslöschung des institutionellen jüdischen Lebens. Bethäuser und Synagogen wurden zerstört oder zweckentfremdet, das Vermögen der Vereine arisiert. Die jüdische Gemeinde Wiens hat sich davon bis heute nicht erholt.
Vortrag von Dipl. Päd. Mag.a Shoshana Duizend-Jensen
Wo findet diese Veranstaltung statt? Wiener Stadt- und Landesarchiv
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